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Die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)

Die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) ist als technisch-wissenschaftliche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) der zentrale Dienstleister für die Beratung und Unterstützung des Ministeriums und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) im Rahmen ihrer verkehrswasserbaulichen Aufgaben.

Die BAW trägt mit ihrer Arbeit wesentlich dazu bei, dass die Wasserstraßen in Deutschland den wachsenden technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen gerecht werden. Die BAW verfügt über eine umfassende Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet des Verkehrswasserbaus und ist maßgeblich an der Weiterentwicklung dieser Disziplin beteiligt.

Die BAW entwickelt fachtechnische Konzepte und berät im Rahmen von Fachgutachten und Stellungnahmen sowie unmittelbar vor Ort. Sie wirkt mit bei der Erstellung nationaler und internationaler Standards, führt praxisbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durch und widmet sich auf unterschiedlichen Ebenen dem Wissenstransfer.

Eine zentrale Aufgabe der BAW ist es, die Auswirkungen geplanter Maßnahmen in und an Bundeswasserstraßen auf das Spektrum abiotischer Kenngrößen umfassend zu untersuchen. Die dabei erzielten Ergebnisse stellen eine wesentliche Grundlage für die Einschätzung biotischer Belange dar. Hierzu kann innerhalb der BAW auf die Expertise in verschiedenen Fachabteilungen zurückgegriffen werden.

Auch im Rahmen des Bundesprogramms Blaues Band Deutschland ist die BAW überall dort gefragt, wo wasserbauliches und hydraulisch-morphologisches Know-how gefordert ist. Dazu ist sie, neben der Mitarbeit in den Fachgremien der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMA) und der Fachgruppe, in vielfältige Fachaufgaben während der Planungsphase, baubegleitend sowie im Rahmen der Nachsorge eingebunden. Hierbei ist es insbesondere Aufgabe der BAW, die Auswirkungen der unterschiedlichen Renaturierungsmaßnahmen auf die flussbaulichen, die unterhaltungsbezogenen und die verkehrlichen Belange der WSV einzuschätzen, im Gesamtkontext zu bewerten, und diese Erkenntnisse in den Planungsprozess einfließen zu lassen.